Ferienfahrten

Sommerfahrten 2021

Wildromantische Abenteuerferien, Paddeltouren, Ferienlager: Polen, Schweden, Ungarn, Frankreich, Deutschland. Wind und Meer, Wald und Wiese, Feuer und Wasser… Andere Länder, andere Sitten! Immer mehr junge Menschen nutzen unsere vielfältigen Angebote, günstig andere Länder zu erkunden. Wenn das Ganze mit einem spannenden Freizeitprogramm gekoppelt ist, dann wird die Reise ein unvergessliches Erlebnis.

Polen – Der Sommer im Zeltlager

  • 24.06.2021 – 15.07.2021
  • Für Kinder zwischen 8 – 14 Jahre
  • ab 385€ p. Pers.

Russland 2021

  • 25.07.2021 – 07.08.2021
  • Für Jugendliche zwischen 12 – 18 Jahre
  • ab 300,- €


Das Zeltlager im „Schweden-Eck“

Wie war´s in Zeiten von Corona? Ein Lagerbericht

Bericht Zeltlager Schwedeneck 25. Juni  – 15. Juli 2020

Wir haben es erfolgreich geschafft, unser dreiwöchiges Zeltlager mit  über 100 Teilnehmer*innen durchzuführen.  Nach 14 Tagen ohne Corona-Befund können wir endlich froh sein.

Es war ein Zeltlager mit besonderen selbstauferlegten und notwendigen Auflagen.

Auf Grundlage eines Schreibens der Berliner Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Familie vom 10.06.2020, des Landesjugendrings  Schleswig-Holstein sowie des Bundesvorstandes  der SJD Die Falken  hatten wir unser  eigenes Hygiene-Konzept erarbeitet:

  • Anreise erfolgte in mehreren Reisebussen mit je 25 Personen. Beim Ein- und Aussteigen  in den Bus war ein Mund-Nasen-Schutz zu tragen.  Die Kinder wurden pro Wohneinheit von nur einer Person zum Bus gebracht. Die Busse fuhren zeitversetzt und von verschiedenen Orten ab. Gelbe Karte wurde ausgefüllt mitgebracht. Zur Anmeldung wurde eine schriftliche Selbsterklärung der Eltern/Erziehungsberechtigten zu Corona  verlangt.
  • Es durften maximal sechs Personen in einem Zelt schlafen, die einzelnen Schlafplätze wurden mit Koffern voneinander abgetrennt  und die Kinder schliefen meist mit dem Kopf zur Zeltwand (oder mit den Füßen zur Zeltmitte).
  • Vor Ort wurde eine stationäre Küche genutzt.  Es gab keine Zeltküche. Das Team wurde mit  einer „roten Karte“ ausgestattet.
  • Abweichend von unserer pädagogischen Konzeption, Kinder beim Essen zu beteiligen, kochte dieses Jahr im Wesentlichen das Team. Unser pädagogisches Konzept sieht einen Küchendienst vor, dieser hatte dieses Jahr eine andere Qualität. Kinder konnten zum Beispiel Zuarbeiten erledigen wie Gemüse schneiden- nicht in der Küche, sondern in einem separaten Zelt. In der Küche war ein Mund-Nasen-Schutz zu tragen. Einmalhandschuhe wurden bei der Arbeit mit Lebensmitteln getragen. Die Küche musste besonders sauber gehalten werden.
  • Die Speisen wurden in den Dorfessenszelten eingenommen. Pro Essenzelt SG50 saßen in der Regel vier Gruppen. Buffets oder buffetähnliche Situationen durfte es nicht geben. Jeder Tisch bekam eine eigene Servierplatte
  •  Brot/Käse/Getränke/Essens-Portionen wurden separat vom jeweiligen küchendiensthabenden Team ausgegeben (martialisch mit Maske/Handschuh/Gabel). Kakao/Getränke wurden  NUR vom Team ausgegeben.  Die Kinder und Teamer*innen nutzten wie üblich ihr eigenes Geschirr und wuschen dieses an einer langen  Waschstraße  unter freiem Himmel ab.
  • Es gab einen Tischdienst, der vor und nach dem Essen die Tische wischte. Dies war  zeltweise organisiert.
  • Es gab zwei Arzt- bzw Krankenhaus-Besuche mit negativem Corona-Befund.
  • Corona/ LSD erfolgte viermal täglich. Teamer*innen zeichneten die Durchführung des LSD mit Angabe der Uhrzeit ab. Listen wurden ausgehangen. Das Team war für Desinfektion verantwortlich (Wasserhähne, Spülknöpfe, Duschköpfe, Türklinken, alles was angefasst wird).
  • Abstandsregelungen wurden strikt  eingesetzt.
  • wir waren vier Dörfer = Gruppen
  • Es gab kein Elefanten. Stattdessen 3 SG -50 -Zelte mehr.

Für uns als Team war das Lager ein gigantischer Aufwand. Ein Teil des Teams (auch des Küchenteams!) sprang mit corona-bedingten Bedenken ab, als klar war: „wir fahren!“ Natürlich kam die Zeit des Zeltlagers im Semester für Studenten dazu.

Wir hatten kleinere Gruppen mit  je nur einem/einer Teamer/in und höheren Aufwand beim Kochen und die Auflage 4mal täglich  zu desinfizieren. Dies ging zulasten der Neigungsgruppen und Aktivitäten.

Wir haben witterungsbedingt (Regen/Kälte) in unbekannter Umgebung keine Außenlager durchgeführt, das Lagerspiel fand in Form einer Rallye am Ostsee-Strand  sehr erfolgreich statt.

Andere Aktivitäten waren ebenso erfolgreich:

  • die lange Kino-Nacht fand nebeneinander in zwei SG50 synchron mit zwei Beamern statt.
  • es gab  eine Buszeitung und zwei Lagerzeitungen.
  • ein Theaterstück wurde konzipiert, geschrieben und zweimal aufgeführt.
  • Der Lagerrat der Kinder (jeden Abend nach dem Abendbrot) beschloss das Programm des Folgetages und wichtige Ereignisse des Lagers, legte die Neigungsgruppen fest.

Für uns gab es zuwenig Neigungsgruppen, aber das Programm war reichhaltig: Filzen, Buttons, Theater, Henna, Musik, Tanzen, politische Diskussionen, was kostet ein Zeltlager, wer sind wir, gegen Rechts, es gab politische Diskussionszirkel, Diskussionen um Schule  und Freiwilligendienste, Diskussion über Schülervertretung, Doppelkopf lernen. Stolz waren wir über eine Neigungsgruppe, Revolution 1918/19;  neugierige Teilnehmer*innen hatten beim Kiel-Ausflug mit Hafenrundfahrt den Platz der Kieler Matrosen gefunden; zwei Teilnehmer*innen hatten von ihrer Ur-Großmutter im Arbeiter- und Soldatenrat (Berlin-) Schmargendorf erfahren.

Wir bekamen zwei Tage Besuch von der Falken-Bundesvorsitzenden Alma Kleen und von Sergio, die sich unser Corona-Lager ansahen.

Zusammenfassung:

Ein sehr erfolgreiches Lager, sehr kraftaufwändig. In der  dritten Woche hatten wir eine tolle Stimmung unter den Kindern und im Team; Kinder wollten länger bleiben,…:  am letzten Abend haben wir auf unser erfolgreiches Lager im Team mit Sekt angestoßen. Wir haben es erfolgreich geschafft, 2020 unter Corona ein gelungenes Zeltlager durchzuführen.  Es gab viele dankbare Eltern- Rückmeldungen.

Wir werden im Team sorgfältig überlegen, was wir teilweise  sogar beibehalten wollen. Die Stimmung in der dritten Woche war unter den Kindern extrem positiv, konfliktfrei, kooperativ, solidarisch. Dieses Corona-Lager wird keiner vergessen.

P.S.: kleine Anmerkung: wir sind stolz darauf, dass 12 Kinder es geschafft haben, ihr Taschengeld von 25,- € komplett nicht auszugeben und  damit die Wette zu gewinnen.

Das Zeltlager im „Schweden-Eck“

Wie war´s in Zeiten von Corona? Ein Lagerbericht

Bericht Zeltlager Schwedeneck 25. Juni  – 15. Juli 2020

Wir haben es erfolgreich geschafft, unser dreiwöchiges Zeltlager mit  über 100 Teilnehmer*innen durchzuführen.  Nach 14 Tagen ohne Corona-Befund können wir endlich froh sein.

Es war ein Zeltlager mit besonderen selbstauferlegten und notwendigen Auflagen.

Auf Grundlage eines Schreibens der Berliner Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Familie vom 10.06.2020, des Landesjugendrings  Schleswig-Holstein sowie des Bundesvorstandes  der SJD Die Falken  hatten wir unser  eigenes Hygiene-Konzept erarbeitet:

  • Anreise erfolgte in mehreren Reisebussen mit je 25 Personen. Beim Ein- und Aussteigen  in den Bus war ein Mund-Nasen-Schutz zu tragen.  Die Kinder wurden pro Wohneinheit von nur einer Person zum Bus gebracht. Die Busse fuhren zeitversetzt und von verschiedenen Orten ab. Gelbe Karte wurde ausgefüllt mitgebracht. Zur Anmeldung wurde eine schriftliche Selbsterklärung der Eltern/Erziehungsberechtigten zu Corona  verlangt.
  • Es durften maximal sechs Personen in einem Zelt schlafen, die einzelnen Schlafplätze wurden mit Koffern voneinander abgetrennt  und die Kinder schliefen meist mit dem Kopf zur Zeltwand (oder mit den Füßen zur Zeltmitte).
  • Vor Ort wurde eine stationäre Küche genutzt.  Es gab keine Zeltküche. Das Team wurde mit  einer „roten Karte“ ausgestattet.
  • Abweichend von unserer pädagogischen Konzeption, Kinder beim Essen zu beteiligen, kochte dieses Jahr im Wesentlichen das Team. Unser pädagogisches Konzept sieht einen Küchendienst vor, dieser hatte dieses Jahr eine andere Qualität. Kinder konnten zum Beispiel Zuarbeiten erledigen wie Gemüse schneiden- nicht in der Küche, sondern in einem separaten Zelt. In der Küche war ein Mund-Nasen-Schutz zu tragen. Einmalhandschuhe wurden bei der Arbeit mit Lebensmitteln getragen. Die Küche musste besonders sauber gehalten werden.
  • Die Speisen wurden in den Dorfessenszelten eingenommen. Pro Essenzelt SG50 saßen in der Regel vier Gruppen. Buffets oder buffetähnliche Situationen durfte es nicht geben. Jeder Tisch bekam eine eigene Servierplatte
  •  Brot/Käse/Getränke/Essens-Portionen wurden separat vom jeweiligen küchendiensthabenden Team ausgegeben (martialisch mit Maske/Handschuh/Gabel). Kakao/Getränke wurden  NUR vom Team ausgegeben.  Die Kinder und Teamer*innen nutzten wie üblich ihr eigenes Geschirr und wuschen dieses an einer langen  Waschstraße  unter freiem Himmel ab.
  • Es gab einen Tischdienst, der vor und nach dem Essen die Tische wischte. Dies war  zeltweise organisiert.
  • Es gab zwei Arzt- bzw Krankenhaus-Besuche mit negativem Corona-Befund.
  • Corona/ LSD erfolgte viermal täglich. Teamer*innen zeichneten die Durchführung des LSD mit Angabe der Uhrzeit ab. Listen wurden ausgehangen. Das Team war für Desinfektion verantwortlich (Wasserhähne, Spülknöpfe, Duschköpfe, Türklinken, alles was angefasst wird).
  • Abstandsregelungen wurden strikt  eingesetzt.
  • wir waren vier Dörfer = Gruppen
  • Es gab kein Elefanten. Stattdessen 3 SG -50 -Zelte mehr.

Für uns als Team war das Lager ein gigantischer Aufwand. Ein Teil des Teams (auch des Küchenteams!) sprang mit corona-bedingten Bedenken ab, als klar war: „wir fahren!“ Natürlich kam die Zeit des Zeltlagers im Semester für Studenten dazu.

Wir hatten kleinere Gruppen mit  je nur einem/einer Teamer/in und höheren Aufwand beim Kochen und die Auflage 4mal täglich  zu desinfizieren. Dies ging zulasten der Neigungsgruppen und Aktivitäten.

Wir haben witterungsbedingt (Regen/Kälte) in unbekannter Umgebung keine Außenlager durchgeführt, das Lagerspiel fand in Form einer Rallye am Ostsee-Strand  sehr erfolgreich statt.

Andere Aktivitäten waren ebenso erfolgreich:

  • die lange Kino-Nacht fand nebeneinander in zwei SG50 synchron mit zwei Beamern statt.
  • es gab  eine Buszeitung und zwei Lagerzeitungen.
  • ein Theaterstück wurde konzipiert, geschrieben und zweimal aufgeführt.
  • Der Lagerrat der Kinder (jeden Abend nach dem Abendbrot) beschloss das Programm des Folgetages und wichtige Ereignisse des Lagers, legte die Neigungsgruppen fest.

Für uns gab es zuwenig Neigungsgruppen, aber das Programm war reichhaltig: Filzen, Buttons, Theater, Henna, Musik, Tanzen, politische Diskussionen, was kostet ein Zeltlager, wer sind wir, gegen Rechts, es gab politische Diskussionszirkel, Diskussionen um Schule  und Freiwilligendienste, Diskussion über Schülervertretung, Doppelkopf lernen. Stolz waren wir über eine Neigungsgruppe, Revolution 1918/19;  neugierige Teilnehmer*innen hatten beim Kiel-Ausflug mit Hafenrundfahrt den Platz der Kieler Matrosen gefunden; zwei Teilnehmer*innen hatten von ihrer Ur-Großmutter im Arbeiter- und Soldatenrat (Berlin-) Schmargendorf erfahren.

Wir bekamen zwei Tage Besuch von der Falken-Bundesvorsitzenden Alma Kleen und von Sergio, die sich unser Corona-Lager ansahen.

Zusammenfassung:

Ein sehr erfolgreiches Lager, sehr kraftaufwändig. In der  dritten Woche hatten wir eine tolle Stimmung unter den Kindern und im Team; Kinder wollten länger bleiben,…:  am letzten Abend haben wir auf unser erfolgreiches Lager im Team mit Sekt angestoßen. Wir haben es erfolgreich geschafft, 2020 unter Corona ein gelungenes Zeltlager durchzuführen.  Es gab viele dankbare Eltern- Rückmeldungen.

Wir werden im Team sorgfältig überlegen, was wir teilweise  sogar beibehalten wollen. Die Stimmung in der dritten Woche war unter den Kindern extrem positiv, konfliktfrei, kooperativ, solidarisch. Dieses Corona-Lager wird keiner vergessen.

P.S.: kleine Anmerkung: wir sind stolz darauf, dass 12 Kinder es geschafft haben, ihr Taschengeld von 25,- € komplett nicht auszugeben und  damit die Wette zu gewinnen.